Bundesweiter Warntag am 10. September informiert zur Bevölkerungswarnung

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.
Was passiert am Bundesweiten Warntag?
Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).
Weitere Infos zum Warntag unter: https://warnung-der-bevoelkerung.de

Download Warn-App NINA


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Hier finden Sie aktuelle Links und Informationen zur Pandemie:

 

 

Aktuelle Lage in Baden Württemberg:

Täglich aktualisierte Tabelle zur Fallzahl

 

COVID-19 im Landkreis Tuttlingen:

Kurzbericht zur aktuellen Lage

 

Aktuelle Coronaverordnung BW:

Neufassung  ab 1. Juli

Corona WarnApp-Download



Waldbrandgefahr und Feuer im Wald

Information von Forstamt und Amt für Brand- und Katastrophenschutz
Bei langanhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen besteht im Wald die Gefahr von Waldbränden. Regelmäßig tritt bei uns diese Gefahr im Frühjahr ein, wenn die neue Gras- und Krautvegetation noch nicht entwickelt ist. Aber auch bei Hitzeperioden im Sommer steigt die Waldbrandgefahr. Wegen des Klimawandels kommt es zu mehr Hitzeperioden und damit werden Waldbrände immer wahrscheinlicher.
Im Grundsatz darf im Wald und in der Nähe von Wald kein Feuer entfacht werden. Nur in ausgewiesenen Feuerstellen dürfen Waldbesucher Feuer zum Grillen entfachen. Ausnahmeregelungen gelten für Waldbesitzende und Personen die im Wald beschäftigt sind. Beim Umgang mit Feuer ist immer größte Vorsicht geboten.
Nähere Informationen zum Thema enthält das Merkblatt „Feuer im Freien“ welches auf der Homepage des Landratsamtes Tuttlingen eingesehen werden kann.
Ein unkontrolliertes Feuer in Wäldern und im Offenland kann zu einer großen Gefahr für die Ökologie und zudem zu gefährlichen Einsätzen der Feuerwehrkräfte führen“, sagt Kreisbrandmeister Andreas Narr. „Daher sind Sicherungsmaßnahmen und im Zweifel ein frühzeitiger Feuerwehreinsatz wichtig.“
Wer ein Feuer entfacht, muss Sorge tragen, dass es zu keiner Gefährdung kommt. Es sind daher stets geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: ständige Beaufsichtigung durch Anwesenheit eines Volljährigen, Vorhalten geeigneter Löschmittel (Feuerpatschen, Schaufeln, Löschwasser), Bereithalten eines Mobiltelefons für Notrufe und Herstellen eines 3 m breiten Schutzstreifens ohne Brandlasten, das heißt ohne brennbares Material. Bei Verlassen muss die Glut vollständig erloschen und mit Erde abgedeckt sein. Bei ungünstiger Windrichtung und starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden. Bei Dunkelheit darf kein Feuer brennen.

Kreisbrandmeister Andreas Narr stellt klar: Es ist nicht erforderlich, dass Waldbesitzende Nutzfeuer anzeigen, zum Beispiel durch einen Anruf bei der Integrierten Leitstelle.“ Im Zweifelsfall hat ein eingehender Notruf einen Einsatz der Feuerwehr zur Folge.
Die Gemeinden verlangen nach einem Feuerwehreinsatz bei grob fahrlässigen Verhalten Kostenersatz beim Verursacher. Die Sicherungsmaßnahmen sind einzuhalten. Wer ein Feuer entzündet, haftet für die durch das Abbrennen des Feuers entstehenden Schäden.


Webseite der Gemeinde Bärenthal
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